Garmin GPS Forerunner 305
| Batteries | 1 |
| BatteriesIncluded | 0 |
| Binding | Elektronik |
| Brand | Garmin |
| Color | grau |
| Department | E |
| DisplaySize | 1.5 |
| EAN | 9783200584150 |
| Feature | Misst Geschwindigkeit, Distanz, Zeit, Höhe, verbrauchte Kalorien, Rundenangaben und vieles mehr,Hochempfindlicher SiRFstarIII GPS-Empfänger für besten Empfang auch unter einem Blätterdach oder zwischen hohen Gebäuden,3 Datenbildschirm mit bis zu 4 frei wählbaren Datenfeldern,Drahtloser Pulsmesser, digital codiert, Nachrüstbarer drahtloser Sensor für Trittfrequenz,Deutsche Anleitung auf der beiligenden CD (Benutzerhandbuch in Englisch) |
| IncludesMp3Player | 0 |
| IsAutographed | 0 |
| ISBN | 3200584157 |
| IsFragile | 0 |
| IsMemorabilia | 0 |
| Label | Garmin |
| LegalDisclaimer | Garmin GPS Forerunner 305 mit Pulsgurt |
| Manufacturer | Garmin |
| Model | Forerunner 305 (With |
| MPN | Forerunner 305 (With |
| ProductGroup | Sports |
| Publisher | Garmin |
| Studio | Garmin |
| Title | Garmin GPS Forerunner 305 |
| UPC | 753759051945 |
Dr. Steffen Roller | 
Date: 2007-02-08
Ich bin ambitionierter Hobbyläufer und im vergangenen Jahr rund 1.900 km gelaufen um an insgesamt drei Halbmarathons teilzunehmen. Nachdem Garmin den FR 305 mit dem neuen SiRFIII-GPS-Chipsatz angekündigt hatte, entschloß ich mich, mir so ein Gerät zuzulegen.
Seit mehr als einem halben Jahr laufe ich jetzt mit dem FR 305 und bin immer noch begeistert. Die Genauigkeit der Aufzeichnung liegt auf freiem Feld bei bis zu 3 m, im Wald immer noch unter 10 m. Nach dem letzten HM zeigte der FR im Ziel 21,23 km an. Besser geht es kaum. Ich hatte sogar im Flugzeug guten Empfang (Fensterplatz!).
Der Akku wird über den USB-Port geladen oder über das mitgelieferte Netzteil. Er liefert Energie für zehn bis zwölf Stunden, wenn Hintergrundbeleuchtung und Tonsignale ausgeschaltet werden.
Der Vorteil während des Laufes ist, daß man ständig über seine aktuelle Rundengeschwindigkeit, Gesamtgeschwindigkeit, gelaufene Strecke sowie Herzfrequenz informiert ist und das Training oder den Wettkampf entsprechend gestalten kann.
Hat man sich z. B. einen 10km-Tempolauf mit einem Tempo von 4:50 min/km vorgenommen, kann man das ständig überprüfen. Bei mir übt diese Anzeige einen erheblichen Anreiz aus, das Ziel auch zu erreichen.
Wer nicht so großen Wert auf die Pulsanzeige legt, ist auch mit dem FR205 gut bedient, der im GPS-Teil identisch ist.
Wichtig: Unbedingt die aktuelle Firmware für den Chipset UND den Garmin selbst updaten. Dafür auf der Garmin-Website die Downloads überprüfen. Das letzte Update vom vergangenen Dezember behob einige Fehler.
Die mitgelieferte Software ist im Allgemeinen von wenig Nutzen. Deshalb die Software SportTracks besorgen, die ist kostenlos und läßt wenig Wünsche offen.

Date: 2007-02-08
Ich bin ambitionierter Hobbyläufer und im vergangenen Jahr rund 1.900 km gelaufen um an insgesamt drei Halbmarathons teilzunehmen. Nachdem Garmin den FR 305 mit dem neuen SiRFIII-GPS-Chipsatz angekündigt hatte, entschloß ich mich, mir so ein Gerät zuzulegen.
Seit mehr als einem halben Jahr laufe ich jetzt mit dem FR 305 und bin immer noch begeistert. Die Genauigkeit der Aufzeichnung liegt auf freiem Feld bei bis zu 3 m, im Wald immer noch unter 10 m. Nach dem letzten HM zeigte der FR im Ziel 21,23 km an. Besser geht es kaum. Ich hatte sogar im Flugzeug guten Empfang (Fensterplatz!).
Der Akku wird über den USB-Port geladen oder über das mitgelieferte Netzteil. Er liefert Energie für zehn bis zwölf Stunden, wenn Hintergrundbeleuchtung und Tonsignale ausgeschaltet werden.
Der Vorteil während des Laufes ist, daß man ständig über seine aktuelle Rundengeschwindigkeit, Gesamtgeschwindigkeit, gelaufene Strecke sowie Herzfrequenz informiert ist und das Training oder den Wettkampf entsprechend gestalten kann.
Hat man sich z. B. einen 10km-Tempolauf mit einem Tempo von 4:50 min/km vorgenommen, kann man das ständig überprüfen. Bei mir übt diese Anzeige einen erheblichen Anreiz aus, das Ziel auch zu erreichen.
Wer nicht so großen Wert auf die Pulsanzeige legt, ist auch mit dem FR205 gut bedient, der im GPS-Teil identisch ist.
Wichtig: Unbedingt die aktuelle Firmware für den Chipset UND den Garmin selbst updaten. Dafür auf der Garmin-Website die Downloads überprüfen. Das letzte Update vom vergangenen Dezember behob einige Fehler.
Die mitgelieferte Software ist im Allgemeinen von wenig Nutzen. Deshalb die Software SportTracks besorgen, die ist kostenlos und läßt wenig Wünsche offen.
Hans-Juergen Philippi | 
Date: 2008-07-15
Der große Sportfreak war ich nie. Im Sommer ab und zu aufs Mountainbike, ganz selten mal eine Runde joggen und im Urlaub ein paar Meter schwimmen, mehr nicht. Die Vernunft gebietet jedoch gerade mit zunehmendem Alter, gezielt etwas für die persönliche Fitness zu unternehmen. Mit 40 wurde ich jetzt also Späteinsteiger in Sachen regelmäßiges Laufen.
Ein Fehler vieler Neulinge ist, übermotiviert zu viel zu wollen und dadurch ein ineffizientes weil zu heftiges, im schlimmsten Fall sogar gesundheitsschädliches Training anzugehen. Das hört und liest man zumindest immer wieder. Auch aus diesem Grund wollte ich mein Training mit einer Pulsuhr überwachen. Eine kaum benutze Polar Pulsuhr besitze ich seit Jahren - und die funktionierte natürlich nicht mehr, wahrscheinlich wegen leerer Batterie im Sendegurt. Was tun, zum Polar Service einsenden? (Der Sender lässt sich nicht vom Endkunden zwecks Batteriewechsel öffnen) Oder doch lieber den coolen Garmin Forerunner 305 zulegen, den ich schon länger auf dem Radar hatte?
Nach kurzer Bedenkzeit wurde es natürlich Letzteres. :-)
Der Forerunner ist schon eine Weile auf dem Markt, wurde zuletzt noch mal im Preis reduziert und bietet bei nun etwas über EUR 200,- eine unglaubliche Fülle von Funktionen. Dabei ist die Bedienung durchaus simpel, lesen des Schnellstart Blättchens (sehr löblich: Garmin legt allen Produkten eine gedruckte Doku in Englisch + Deutsch bei) und 15 Min. Beschäftigung mit dem Gerät genügen für den Einstieg. Nach Eingabe von ein paar persönlichen Daten wie Alter und Gewicht kann es losgehen.
Auf dem großzügigen Display lässt sich eine beliebige Auswahl der zahlreich verfügbaren Datenquellen zur Live Anzeige beim Training konfigurieren: Pulsfrequenz, Frequenzzone bzgl. Maximalpuls, Trainingsdauer, Rundenzeiten, Laufgeschwindigkeit, Kalorienverbrauch usw. Beim Laufen erkennt man die Darstellung prima und kann sich selbst entsprechend dirigieren. Es gibt wahlweise akustische Warnsignale etwa zur Laufgeschwindigkeit oder Einhaltung vorgegebener Pulsbereiche etc., was ich bisher allerdings noch nicht genutzt habe.
Der Clou ist die Integration von Positionsdaten per GPS, bei Geräten aus dem Hause Garmin -absolute Veteranen auf dem Gebiet der Navigation- natürlich eine Pflichtübung. Der Forerunner zeichnet während des Laufens den Puls und die aktuelle Position auf und nach Übertragung zum PC erhält man alles anschaulich in Tabellen und Charts dargestellt. Dabei kommt dann ein zusätzlicher Motivationsschub: Ich habe bisher gerade mal ein halbes Dutzend Läufe aufgezeichnet, immer auf derselben Rundkurs-Strecke, sehe aber schon eine Verbesserung z.B. im tendenziell niedriger bleibenden, gleichmäßiger werdenden Puls. Man wird richtig heiß darauf, mehr Daten zu sammeln, besser zu werden und eben noch mehr auf dem Lauftrack unterwegs zu sein! Diesen Umstand sollte man nicht unterschätzen, denn gerade die Dauermotivation ist ein Problem, weshalb viele -nach anfänglicher Übermotivation, siehe oben- ihr Training wieder einstellen.
Übrigens ist die Übertragung zum Rechner kein Muss. Alle Aufzeichnungen können auch am Forerunner selbst betrachtet werden, dort naturgemäß ohne den Komfort eines großen Monitors.
Ein paar Hinweise mit Bezug auf Details, die in anderen Rezensionen immer wieder auftauchen:
1. GPS Empfang: Ist im Stadtgebiet Darmstadt einwandfrei, im Altbau Wohnviertel genauso wie im Herrngarten (Stadtpark). Ich lege den Forerunner eingeschaltet auf den Balkon, während ich Sportsachen anziehe, kann dadurch 5 Min. später mit gefixten Satelliten loslegen und brauche nicht darauf zu warten.
2. Software: Die mitgelieferte Garmin Training Center Software funktioniert bestens und reicht für meine Ansprüche völlig aus. Man sieht seine Trainings als Kalendermarkierungen und in einem TreeView (Baumdarstellung), erhält Laufzeiten, Pulsdaten, Kalorienverbrauch usw. in Tabellenform/Graphen und in einer einfachen Grundkarte den gelaufenen Kurs dargestellt. Ich habe durch meinen Garmin iQue (ein PDA mit GPS) City Navigator Karten auf dem PC, die das Training Center automatisch einbindet, und damit eine detailliertere Darstellung; zusätzlich kann man seine Tracks nach Google Earth exportieren, wenn man eine Satellitenansicht haben möchte.
3. Alternative Software: Die umfangreiche und viel gepriesene SportTracks Anwendung befand ich nach kurzem Test weniger intuitiv zu bedienen als das Garmin Training Center. Wie sieht man dort z.B. die Werte einzelner Runden einer Trainingseinheit ein? Spontan nicht erkennbar. Bei Garmin einfach durch aufklappen der Knoten im TreeView! Ob SportTracks für anspruchsvollere Aufgaben der Trainingsplanung am PC und Upload zum Forerunner bessere Dienste leistet (das Garmin Training Center hat solche Features auch), kann ich mangels Erfahrung noch nicht sagen. Seine Laufschuhe und die Trainingsdaten von Freunden zu verwalten, was SportTracks kann, geht über meinen Bedarf auf jeden Fall hinaus.
4. Genauigkeit der Messungen: Die Pulsmessung ist zuverlässig, soweit ich das beurteilen kann, hat bei mir keine Aussetzer, unplausible Peaks nach oben oder dergleichen. Da war die Polar Pulsuhr definitiv launischer, das habe ich noch in "bester" Erinnerung. Auch die GPS-Aufzeichnung und Messung der Streckenlänge ist im Rahmen des technisch Möglichen (plusminus 5 Meter GPS Toleranz je Messpunkt) hinreichend genau. Der aufgezeichnete Rundkurs von 1,2 km beispielsweise entspricht bis auf wenige Meter der Streckenlänge, die ich auf einer Karte abgezirkelt habe!
5. Größe des Gerätes: Es ist schon recht klobig und ein ordentlicher "Klumpen" am Handgelenk, stört mich aber beim Laufen überhaupt nicht, da es überraschend leicht ist. Das Nachfolgegerät Forerunner 405 ist kleiner, eher wie eine normale Uhr, erscheint mir dadurch aber weniger komfortabel in der Bedienung und im Display (zumindest auf entsprechenden Videos z.B. bei YouTube).
Mein Fazit: Begeisterung pur! Ich bin seit Jahren Technik/Gadget-Freak und habe so manche negative Erfahrung gemacht. Der Garmin Forerunner 305 hingegen gehört ganz klar zu den Freudenbringern. Er ist leicht zu verstehen, erfüllt vom Start weg problemlos seinen Zweck und stellt eine ernst zu nehmende, zeitgemäße Trainingshilfe dar, selbst wenn man keinen Leistungssport betreibt.
[Nachtrag, Mai 2009] Knapp 1 Jahr, 509 gelaufene km und 47.658 verbrannte Kcal später bin ich noch immer dabei. Zwar habe ich als ausgemachter Schönwetter-Sportler im vergangenen Winter lange pausiert, doch inzwischen trabe ich wieder regelmäßig durch die Gegend und der Forerunner ist mein treuer und zuverlässiger Begleiter. "Nie mehr ohne!", kann ich nur sagen und wenn ich im Spätsommer endlich meinen Traum vom Gleitschirm-Fliegen angehe, wird die Garmin GPS-Uhr wohl so manche zusätzliche Route in luftiger Höhe aufzeichnen. :-)

Date: 2008-07-15
Der große Sportfreak war ich nie. Im Sommer ab und zu aufs Mountainbike, ganz selten mal eine Runde joggen und im Urlaub ein paar Meter schwimmen, mehr nicht. Die Vernunft gebietet jedoch gerade mit zunehmendem Alter, gezielt etwas für die persönliche Fitness zu unternehmen. Mit 40 wurde ich jetzt also Späteinsteiger in Sachen regelmäßiges Laufen.
Ein Fehler vieler Neulinge ist, übermotiviert zu viel zu wollen und dadurch ein ineffizientes weil zu heftiges, im schlimmsten Fall sogar gesundheitsschädliches Training anzugehen. Das hört und liest man zumindest immer wieder. Auch aus diesem Grund wollte ich mein Training mit einer Pulsuhr überwachen. Eine kaum benutze Polar Pulsuhr besitze ich seit Jahren - und die funktionierte natürlich nicht mehr, wahrscheinlich wegen leerer Batterie im Sendegurt. Was tun, zum Polar Service einsenden? (Der Sender lässt sich nicht vom Endkunden zwecks Batteriewechsel öffnen) Oder doch lieber den coolen Garmin Forerunner 305 zulegen, den ich schon länger auf dem Radar hatte?
Nach kurzer Bedenkzeit wurde es natürlich Letzteres. :-)
Der Forerunner ist schon eine Weile auf dem Markt, wurde zuletzt noch mal im Preis reduziert und bietet bei nun etwas über EUR 200,- eine unglaubliche Fülle von Funktionen. Dabei ist die Bedienung durchaus simpel, lesen des Schnellstart Blättchens (sehr löblich: Garmin legt allen Produkten eine gedruckte Doku in Englisch + Deutsch bei) und 15 Min. Beschäftigung mit dem Gerät genügen für den Einstieg. Nach Eingabe von ein paar persönlichen Daten wie Alter und Gewicht kann es losgehen.
Auf dem großzügigen Display lässt sich eine beliebige Auswahl der zahlreich verfügbaren Datenquellen zur Live Anzeige beim Training konfigurieren: Pulsfrequenz, Frequenzzone bzgl. Maximalpuls, Trainingsdauer, Rundenzeiten, Laufgeschwindigkeit, Kalorienverbrauch usw. Beim Laufen erkennt man die Darstellung prima und kann sich selbst entsprechend dirigieren. Es gibt wahlweise akustische Warnsignale etwa zur Laufgeschwindigkeit oder Einhaltung vorgegebener Pulsbereiche etc., was ich bisher allerdings noch nicht genutzt habe.
Der Clou ist die Integration von Positionsdaten per GPS, bei Geräten aus dem Hause Garmin -absolute Veteranen auf dem Gebiet der Navigation- natürlich eine Pflichtübung. Der Forerunner zeichnet während des Laufens den Puls und die aktuelle Position auf und nach Übertragung zum PC erhält man alles anschaulich in Tabellen und Charts dargestellt. Dabei kommt dann ein zusätzlicher Motivationsschub: Ich habe bisher gerade mal ein halbes Dutzend Läufe aufgezeichnet, immer auf derselben Rundkurs-Strecke, sehe aber schon eine Verbesserung z.B. im tendenziell niedriger bleibenden, gleichmäßiger werdenden Puls. Man wird richtig heiß darauf, mehr Daten zu sammeln, besser zu werden und eben noch mehr auf dem Lauftrack unterwegs zu sein! Diesen Umstand sollte man nicht unterschätzen, denn gerade die Dauermotivation ist ein Problem, weshalb viele -nach anfänglicher Übermotivation, siehe oben- ihr Training wieder einstellen.
Übrigens ist die Übertragung zum Rechner kein Muss. Alle Aufzeichnungen können auch am Forerunner selbst betrachtet werden, dort naturgemäß ohne den Komfort eines großen Monitors.
Ein paar Hinweise mit Bezug auf Details, die in anderen Rezensionen immer wieder auftauchen:
1. GPS Empfang: Ist im Stadtgebiet Darmstadt einwandfrei, im Altbau Wohnviertel genauso wie im Herrngarten (Stadtpark). Ich lege den Forerunner eingeschaltet auf den Balkon, während ich Sportsachen anziehe, kann dadurch 5 Min. später mit gefixten Satelliten loslegen und brauche nicht darauf zu warten.
2. Software: Die mitgelieferte Garmin Training Center Software funktioniert bestens und reicht für meine Ansprüche völlig aus. Man sieht seine Trainings als Kalendermarkierungen und in einem TreeView (Baumdarstellung), erhält Laufzeiten, Pulsdaten, Kalorienverbrauch usw. in Tabellenform/Graphen und in einer einfachen Grundkarte den gelaufenen Kurs dargestellt. Ich habe durch meinen Garmin iQue (ein PDA mit GPS) City Navigator Karten auf dem PC, die das Training Center automatisch einbindet, und damit eine detailliertere Darstellung; zusätzlich kann man seine Tracks nach Google Earth exportieren, wenn man eine Satellitenansicht haben möchte.
3. Alternative Software: Die umfangreiche und viel gepriesene SportTracks Anwendung befand ich nach kurzem Test weniger intuitiv zu bedienen als das Garmin Training Center. Wie sieht man dort z.B. die Werte einzelner Runden einer Trainingseinheit ein? Spontan nicht erkennbar. Bei Garmin einfach durch aufklappen der Knoten im TreeView! Ob SportTracks für anspruchsvollere Aufgaben der Trainingsplanung am PC und Upload zum Forerunner bessere Dienste leistet (das Garmin Training Center hat solche Features auch), kann ich mangels Erfahrung noch nicht sagen. Seine Laufschuhe und die Trainingsdaten von Freunden zu verwalten, was SportTracks kann, geht über meinen Bedarf auf jeden Fall hinaus.
4. Genauigkeit der Messungen: Die Pulsmessung ist zuverlässig, soweit ich das beurteilen kann, hat bei mir keine Aussetzer, unplausible Peaks nach oben oder dergleichen. Da war die Polar Pulsuhr definitiv launischer, das habe ich noch in "bester" Erinnerung. Auch die GPS-Aufzeichnung und Messung der Streckenlänge ist im Rahmen des technisch Möglichen (plusminus 5 Meter GPS Toleranz je Messpunkt) hinreichend genau. Der aufgezeichnete Rundkurs von 1,2 km beispielsweise entspricht bis auf wenige Meter der Streckenlänge, die ich auf einer Karte abgezirkelt habe!
5. Größe des Gerätes: Es ist schon recht klobig und ein ordentlicher "Klumpen" am Handgelenk, stört mich aber beim Laufen überhaupt nicht, da es überraschend leicht ist. Das Nachfolgegerät Forerunner 405 ist kleiner, eher wie eine normale Uhr, erscheint mir dadurch aber weniger komfortabel in der Bedienung und im Display (zumindest auf entsprechenden Videos z.B. bei YouTube).
Mein Fazit: Begeisterung pur! Ich bin seit Jahren Technik/Gadget-Freak und habe so manche negative Erfahrung gemacht. Der Garmin Forerunner 305 hingegen gehört ganz klar zu den Freudenbringern. Er ist leicht zu verstehen, erfüllt vom Start weg problemlos seinen Zweck und stellt eine ernst zu nehmende, zeitgemäße Trainingshilfe dar, selbst wenn man keinen Leistungssport betreibt.
[Nachtrag, Mai 2009] Knapp 1 Jahr, 509 gelaufene km und 47.658 verbrannte Kcal später bin ich noch immer dabei. Zwar habe ich als ausgemachter Schönwetter-Sportler im vergangenen Winter lange pausiert, doch inzwischen trabe ich wieder regelmäßig durch die Gegend und der Forerunner ist mein treuer und zuverlässiger Begleiter. "Nie mehr ohne!", kann ich nur sagen und wenn ich im Spätsommer endlich meinen Traum vom Gleitschirm-Fliegen angehe, wird die Garmin GPS-Uhr wohl so manche zusätzliche Route in luftiger Höhe aufzeichnen. :-)
M. Horeis | 
Date: 2007-10-13
Also ich habe die Forerunner erst seit 2 Tagen und habe erst eine Auswertung mit diversen Programmen vorgenommen, die ich mir aber vorher schon besorgt habe. Dazu gehören Google Earth Pro, Sporttracks (kostenlos), Garmin Trainingscenter (der Uhr beiliegend) und GPS Visualizer (Intersetseite, die Google Earth Dateien generiert)
Das Uhrenmenü ist auf Englisch, läßt sich aber in der Version 2.70 auf Deutsch patchen ohne Schwierigkeiten.
Mit den wichtigsten Funktionen der Uhr habe ich mich ohne die Anleitung vertraut gemacht , das ist schon mal ein großes Plus - intuitive Bedienung.
Dass es so lange mit der Signalfindung dauert kann ich gar nicht mal bestätigen. Ich habe die Uhr in der Wohnung angemacht , bin nach draußen gegangen und dann gings auch los.
Nach meinem ersten Lauf ging es dann ans Übertragen der Daten auf den PC via USB Anschluß und Dockingstation. Mit jeder Software war die Übertragung problemlos. Die Werte Gesamtkilometer, Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Pace .... alles wird aufgezeichnet und ist dann am PC auswertbar.
Nun ging mein Interesse aber noch etwas weiter. Ich wollte z.B.: wissen, wie schnell ich bei welcher Herzfrequenz wo gelaufen bin, außerdem wollte ich meine Route auf einer Satellitenkarte sehen als auch auf einer Straßenkarte. Insbesondere muss man da den GPS Visualizer hervorheben, der für Google Earth Dateien generiert.
Bisher konnte ich keine Mängel feststellen sondern mich nur von der Technik begeistern lassen.
Übrigens funktioniert die Uhr auch im Auto, zu Pferd oder auf nem Floß ;-)
Um denjenigen eine Hilfestellung zu geben, die die einzelnen Programme nicht finden, hier noch ein paar nützliche Links
http://www.gpsvisualizer.com/map?form=forerunner
FUNKTION: Fabrig markierte Routen generieren, auf denen in Google Earth ablesbar ist, an welcher Stelle man wie schnell gelaufen ist
http://www.guenther-dirks.de/2006/02/sporttracks_die_weltbeste_trai.php
eine private Homepage, die auch lesenswert ist ...
http://www.zonefivesoftware.com/SportTracks/
FUNKTION: Komplettes Lauftagebuch mit Straßen und Satellitenbildern als Alternative zum Garmin Trainingscenter
http://www.motionbased.com/
FUNKTION:
Auch eine Seite, über die diverse Auswertungen möglich sind und auf der man sich auch Routen für den Forerunner runterladen kann
Als kleiner Tip .. in den USA kaufen.... günstiger ....
Bei amazon.com oder ebay !!!
Gruß
Malte Horeis

Date: 2007-10-13
Also ich habe die Forerunner erst seit 2 Tagen und habe erst eine Auswertung mit diversen Programmen vorgenommen, die ich mir aber vorher schon besorgt habe. Dazu gehören Google Earth Pro, Sporttracks (kostenlos), Garmin Trainingscenter (der Uhr beiliegend) und GPS Visualizer (Intersetseite, die Google Earth Dateien generiert)
Das Uhrenmenü ist auf Englisch, läßt sich aber in der Version 2.70 auf Deutsch patchen ohne Schwierigkeiten.
Mit den wichtigsten Funktionen der Uhr habe ich mich ohne die Anleitung vertraut gemacht , das ist schon mal ein großes Plus - intuitive Bedienung.
Dass es so lange mit der Signalfindung dauert kann ich gar nicht mal bestätigen. Ich habe die Uhr in der Wohnung angemacht , bin nach draußen gegangen und dann gings auch los.
Nach meinem ersten Lauf ging es dann ans Übertragen der Daten auf den PC via USB Anschluß und Dockingstation. Mit jeder Software war die Übertragung problemlos. Die Werte Gesamtkilometer, Geschwindigkeit, Herzfrequenz, Pace .... alles wird aufgezeichnet und ist dann am PC auswertbar.
Nun ging mein Interesse aber noch etwas weiter. Ich wollte z.B.: wissen, wie schnell ich bei welcher Herzfrequenz wo gelaufen bin, außerdem wollte ich meine Route auf einer Satellitenkarte sehen als auch auf einer Straßenkarte. Insbesondere muss man da den GPS Visualizer hervorheben, der für Google Earth Dateien generiert.
Bisher konnte ich keine Mängel feststellen sondern mich nur von der Technik begeistern lassen.
Übrigens funktioniert die Uhr auch im Auto, zu Pferd oder auf nem Floß ;-)
Um denjenigen eine Hilfestellung zu geben, die die einzelnen Programme nicht finden, hier noch ein paar nützliche Links
http://www.gpsvisualizer.com/map?form=forerunner
FUNKTION: Fabrig markierte Routen generieren, auf denen in Google Earth ablesbar ist, an welcher Stelle man wie schnell gelaufen ist
http://www.guenther-dirks.de/2006/02/sporttracks_die_weltbeste_trai.php
eine private Homepage, die auch lesenswert ist ...
http://www.zonefivesoftware.com/SportTracks/
FUNKTION: Komplettes Lauftagebuch mit Straßen und Satellitenbildern als Alternative zum Garmin Trainingscenter
http://www.motionbased.com/
FUNKTION:
Auch eine Seite, über die diverse Auswertungen möglich sind und auf der man sich auch Routen für den Forerunner runterladen kann
Als kleiner Tip .. in den USA kaufen.... günstiger ....
Bei amazon.com oder ebay !!!
Gruß
Malte Horeis
Tiefschwarz | 
Date: 2008-08-14
Im März habe ich mit dem Laufen angefangen und seit Mai laufe ich mit dem FR 305. Ich würde mich also als ambitionierten Anfänger bezeichnen.
Eigentlich wollte ich nur wissen, wie weit ich überhaupt laufe und wie meine Pulsfrequenz ist.
Aber diese Vielfalt an Möglichkeiten hatte ich nicht erwartet. Man kann wirklich alles wissenswerte abrufen.
Die Bedienung ist sehr einfach und man braucht nicht lange die Anleitung zu studieren.
Wozu allerdings die Funktion "Intervalltraining" sein soll, ist mir schleierhaft, da man dieses nach Wunsch erstellen kann unter der Funktion "komplexes Training". Das geht sehr leicht (am Anfang vielleicht etwas umständlich) an der Uhr und super easy am PC.
Der Virtual Partner ist wirklich eine Motivationshilfe und macht echt Laune.
Die Streckenlänge stimmt bei mir immer überein, da auch ich oft die gleichen Strecken laufe. Es kann aber sein, dass bei schlechtem Empfang die Pace-Angaben größere Schwankungen haben, das kann man dann auch auf der grafischen Darstellung am PC sehen, im großen und ganzen passen die Werte aber. Einzig die Höhenmessung scheint manchmal nicht so ganz richtig zu ticken. Aber braucht man die unbedingt? Klar ist es interessant, bei einer hügeligen Laufstrecke zu wissen, wieviel Meter man hoch und runter gelaufen ist. Fakt ist jedoch, ich wohne auf 145 Metern ü.N.N. (amtlich vermessen) und dies wird mir auch so angezeigt. Letztlich ist das für mich nur ein Gimmick.
Die viel geschmähte Software hat eigentlich alles was mich interessiert und reicht völlig aus. Ich hatte auch schon Sporttracks ausprobiert, aber konnte jetzt keinen Vorteil erkennen. Kann ja jeder selbst testen, da freeware.
Die Größe des FR (Amiga 500 fürs Handgelenk) stört mich nicht wirklich, es ist immerhin nur ein Sportgerät, welches ich beim Laufen trage und keine Armbanduhr.
Ein weiteres Plus ist die Tatsache, dass man Koordinaten eingeben kann und somit ist der FR auch fürs geocachen zu gebrauchen. Klar gibt es da komfortablere Geräte mit mehr schnickschnack. Die Eingabe der Koordinaten ist halt etwas weniger schnell als mit ner Tastatur o.ä. Bisher konnte ich aber alles finden. Es ist eher minimalistisches geocachen, aber wie gesagt, funktioniert voll und ganz.
Fazit: Die Investition hat sich voll und ganz gelohnt. Es macht riesig Spaß, Daten zu sammeln und diese dann am PC anzusehen und zu vergleichen.
Ich laufe mit dem FR sehr motiviert und kann ihn weiterempfehlen. Erstrecht, weil es ja schon den FR 405 gibt und die Preise am purzeln sind.

Date: 2008-08-14
Im März habe ich mit dem Laufen angefangen und seit Mai laufe ich mit dem FR 305. Ich würde mich also als ambitionierten Anfänger bezeichnen.
Eigentlich wollte ich nur wissen, wie weit ich überhaupt laufe und wie meine Pulsfrequenz ist.
Aber diese Vielfalt an Möglichkeiten hatte ich nicht erwartet. Man kann wirklich alles wissenswerte abrufen.
Die Bedienung ist sehr einfach und man braucht nicht lange die Anleitung zu studieren.
Wozu allerdings die Funktion "Intervalltraining" sein soll, ist mir schleierhaft, da man dieses nach Wunsch erstellen kann unter der Funktion "komplexes Training". Das geht sehr leicht (am Anfang vielleicht etwas umständlich) an der Uhr und super easy am PC.
Der Virtual Partner ist wirklich eine Motivationshilfe und macht echt Laune.
Die Streckenlänge stimmt bei mir immer überein, da auch ich oft die gleichen Strecken laufe. Es kann aber sein, dass bei schlechtem Empfang die Pace-Angaben größere Schwankungen haben, das kann man dann auch auf der grafischen Darstellung am PC sehen, im großen und ganzen passen die Werte aber. Einzig die Höhenmessung scheint manchmal nicht so ganz richtig zu ticken. Aber braucht man die unbedingt? Klar ist es interessant, bei einer hügeligen Laufstrecke zu wissen, wieviel Meter man hoch und runter gelaufen ist. Fakt ist jedoch, ich wohne auf 145 Metern ü.N.N. (amtlich vermessen) und dies wird mir auch so angezeigt. Letztlich ist das für mich nur ein Gimmick.
Die viel geschmähte Software hat eigentlich alles was mich interessiert und reicht völlig aus. Ich hatte auch schon Sporttracks ausprobiert, aber konnte jetzt keinen Vorteil erkennen. Kann ja jeder selbst testen, da freeware.
Die Größe des FR (Amiga 500 fürs Handgelenk) stört mich nicht wirklich, es ist immerhin nur ein Sportgerät, welches ich beim Laufen trage und keine Armbanduhr.
Ein weiteres Plus ist die Tatsache, dass man Koordinaten eingeben kann und somit ist der FR auch fürs geocachen zu gebrauchen. Klar gibt es da komfortablere Geräte mit mehr schnickschnack. Die Eingabe der Koordinaten ist halt etwas weniger schnell als mit ner Tastatur o.ä. Bisher konnte ich aber alles finden. Es ist eher minimalistisches geocachen, aber wie gesagt, funktioniert voll und ganz.
Fazit: Die Investition hat sich voll und ganz gelohnt. Es macht riesig Spaß, Daten zu sammeln und diese dann am PC anzusehen und zu vergleichen.
Ich laufe mit dem FR sehr motiviert und kann ihn weiterempfehlen. Erstrecht, weil es ja schon den FR 405 gibt und die Preise am purzeln sind.
Mardoc-Berlin | 
Date: 2008-12-22
Kleiner Nachtrag April 2010:
Nach insgesamt 2 Jahren und 5000 aufgezeichneten Kilometern bin ich nach wie vor von meinem Garmin schwer begeistert. Einige Bemerkungen zur Dauerhaltbarkeit im schwitzigen/regnerischen Lauf- und Radelumfeld:
+ Die Akkukapazität hat nicht merklich nachgelassen. Das Gerät hält nach wie vor mindestens eine sehr lange Radtour oder 2 Läufe durch.
+ Armband ist nicht gerissen, voll funktionsfähig, Gummierung der Uhr etwas abgeblättert, aber kein Problem mit der Funktion.
+ Interessanterweise war die Speicherkapazität erst nach über 1,5 Jahren erschöpft. Da muß schon ein dicker Speicher drin stecken.
- Eine kleine Macke: wenn man das Gerät bei stehender PC-Verbindung aus dem Lader nimmt, verschwindet manchmal das Display und erscheint erst Stunden oder Tage in nicht reproduzierbarer Weise beim Laden wieder. Habe so manches mal richtig darüber geflucht, dass ich meinen Weltrekordversuch nicht aufzeichnen konnte.
- Leider hat das GPS Portal "Motionbased" letztes Jahr den Upload eingestellt und
der Inhalt wurden zum Nachfolger Garmin Connect migriert. Dieses kann seinem Vorgänger aber in keinster Weise das Wasser reichen. Ortsfindung, Höhenermittlung, Wetterfindung: alles nicht mehr verfügbar. So sieht Fortschritt aus. Bin daher auf Sporttracks umgestiegen (super Funktion für kein Geld).
Originalrezension Dezember 2008:
Ich besitze den 305 nun seit Ende April 2008 und habe mittlerweile 95 Aktivitäten bzw. knapp 2000 Lauf- und Radkilometer aufgezeichnet. Um es gleich vorweg zu sagen: meine Erwartungen und Anforderungen wurden bisher mehr als erfüllt.
Das Gerät wird als Pulsuhr, Fahrradtacho und natürlich zum Aufzeichnen der GPS Routeninfos verwendet. Die Trainer- und Navigationsfunktionen habe ich bisher noch nicht genutzt. Zur Auswertung nutze ich die Garmin Software sowie das Portal "Motionbased", das ich absolut weiterempfehlen kann (Gratisversion reicht).
Es macht mir immer noch großen Spaß, Aktivitäten wie Souvenirs zu "sammeln" -insbesondere natürlich auf Reisen- und nachher immer wieder anzusehen. Das motiviert auch auf Dauer zum Sportmachen.
Zu den Stärken des Geräts wurde schon viel geschrieben, ich möchte hier nur die bisherige Zuverlässigkeit herausheben, z.B. bei der Pulsmessung (insbesondere im Vergleich zu diversen teuren Polar-Geräten). Interferenzen mit anderen Geräten habe ich noch nicht erlebt, was bei Digitalcodierung auch selbstverständlich sein sollte, aber leider offenbar nicht ist.
Zu den ebenfalls genannten Schwächen oder eher Verbesserungspotenzialen:
- Batteriekapazität: Wenn man nach jeder Aufzeichnung (2. reicht auch) an den Computer geht, gibt es keine Probleme. Höchstens bei der Nutzung in der Wildnis ohne Strom und Laptop (wer macht sowas).
- Messgenauigkeit der Momentangeschwindigkeit: beim Radeln ist es ok (wahrscheinlich weil die zwischen 2 Meßpunkten zurückgelegte Distanz deutlich größer ist als der GPS-Messfehler, sorry bin Physiker...), beim Laufen nicht so doll. Auch die aufgezeichnet Kurven sind extrem verrauscht und dadurch nicht sehr informativ. Ist zwar nicht so schlimm, da einen mehr der kumulierte Durchschnitt interessiert, sollte aber leicht zu beheben sein, durch statistisches Glätten der Messwerte und Mittelwertbildung. Also bitte Garmin: beim nächsten Update nachbessern!
- Zeit bis zur Satellitenortung: Kann in der Tat nervig sein (bis 5 Minuten), wenn man loslaufen will aber nicht kann (ohne abgeschlossene Ortung gibt es Quatsch-Ergebnisse). Habe mir angewöhnt, schon beim Umziehen das Gerät auf den Balkon zu stellen. Dann geht es.
- Aussetzer bei der Navigation: Kann ich nicht nachvollziehen. Nach meiner Erfahrung gibt es höchstens zu Anfang Ungenauigkeiten, später nicht mehr.
- Schwäche der Software "Training-Center": Für eine schnelle Offline-Auswertung ist es ok.
- Höhenmessung: Diese ist in der Tat fast ein Witz. Bei Nutzung eines guten Portals wie Motionbased werden jedoch die Höheninfos optional aus der eigenen Geodatenbank dazugespielt, so dass es auch wieder ok ist (natürlich nur wenn ihr euch auf der Erdoberfläche bewegt ;-)).
Insgesamt kann man mit all diesen kleinen Fehlerchen gut leben. Ich würde meinen Garmin jedenfalls nicht hergeben. Auch das Preis-Leistungsverhältnis finde ich sehr gut (guckt mal was ein Polar mit GPS-Pod und USB Interface kostet).

Date: 2008-12-22
Kleiner Nachtrag April 2010:
Nach insgesamt 2 Jahren und 5000 aufgezeichneten Kilometern bin ich nach wie vor von meinem Garmin schwer begeistert. Einige Bemerkungen zur Dauerhaltbarkeit im schwitzigen/regnerischen Lauf- und Radelumfeld:
+ Die Akkukapazität hat nicht merklich nachgelassen. Das Gerät hält nach wie vor mindestens eine sehr lange Radtour oder 2 Läufe durch.
+ Armband ist nicht gerissen, voll funktionsfähig, Gummierung der Uhr etwas abgeblättert, aber kein Problem mit der Funktion.
+ Interessanterweise war die Speicherkapazität erst nach über 1,5 Jahren erschöpft. Da muß schon ein dicker Speicher drin stecken.
- Eine kleine Macke: wenn man das Gerät bei stehender PC-Verbindung aus dem Lader nimmt, verschwindet manchmal das Display und erscheint erst Stunden oder Tage in nicht reproduzierbarer Weise beim Laden wieder. Habe so manches mal richtig darüber geflucht, dass ich meinen Weltrekordversuch nicht aufzeichnen konnte.
- Leider hat das GPS Portal "Motionbased" letztes Jahr den Upload eingestellt und
der Inhalt wurden zum Nachfolger Garmin Connect migriert. Dieses kann seinem Vorgänger aber in keinster Weise das Wasser reichen. Ortsfindung, Höhenermittlung, Wetterfindung: alles nicht mehr verfügbar. So sieht Fortschritt aus. Bin daher auf Sporttracks umgestiegen (super Funktion für kein Geld).
Originalrezension Dezember 2008:
Ich besitze den 305 nun seit Ende April 2008 und habe mittlerweile 95 Aktivitäten bzw. knapp 2000 Lauf- und Radkilometer aufgezeichnet. Um es gleich vorweg zu sagen: meine Erwartungen und Anforderungen wurden bisher mehr als erfüllt.
Das Gerät wird als Pulsuhr, Fahrradtacho und natürlich zum Aufzeichnen der GPS Routeninfos verwendet. Die Trainer- und Navigationsfunktionen habe ich bisher noch nicht genutzt. Zur Auswertung nutze ich die Garmin Software sowie das Portal "Motionbased", das ich absolut weiterempfehlen kann (Gratisversion reicht).
Es macht mir immer noch großen Spaß, Aktivitäten wie Souvenirs zu "sammeln" -insbesondere natürlich auf Reisen- und nachher immer wieder anzusehen. Das motiviert auch auf Dauer zum Sportmachen.
Zu den Stärken des Geräts wurde schon viel geschrieben, ich möchte hier nur die bisherige Zuverlässigkeit herausheben, z.B. bei der Pulsmessung (insbesondere im Vergleich zu diversen teuren Polar-Geräten). Interferenzen mit anderen Geräten habe ich noch nicht erlebt, was bei Digitalcodierung auch selbstverständlich sein sollte, aber leider offenbar nicht ist.
Zu den ebenfalls genannten Schwächen oder eher Verbesserungspotenzialen:
- Batteriekapazität: Wenn man nach jeder Aufzeichnung (2. reicht auch) an den Computer geht, gibt es keine Probleme. Höchstens bei der Nutzung in der Wildnis ohne Strom und Laptop (wer macht sowas).
- Messgenauigkeit der Momentangeschwindigkeit: beim Radeln ist es ok (wahrscheinlich weil die zwischen 2 Meßpunkten zurückgelegte Distanz deutlich größer ist als der GPS-Messfehler, sorry bin Physiker...), beim Laufen nicht so doll. Auch die aufgezeichnet Kurven sind extrem verrauscht und dadurch nicht sehr informativ. Ist zwar nicht so schlimm, da einen mehr der kumulierte Durchschnitt interessiert, sollte aber leicht zu beheben sein, durch statistisches Glätten der Messwerte und Mittelwertbildung. Also bitte Garmin: beim nächsten Update nachbessern!
- Zeit bis zur Satellitenortung: Kann in der Tat nervig sein (bis 5 Minuten), wenn man loslaufen will aber nicht kann (ohne abgeschlossene Ortung gibt es Quatsch-Ergebnisse). Habe mir angewöhnt, schon beim Umziehen das Gerät auf den Balkon zu stellen. Dann geht es.
- Aussetzer bei der Navigation: Kann ich nicht nachvollziehen. Nach meiner Erfahrung gibt es höchstens zu Anfang Ungenauigkeiten, später nicht mehr.
- Schwäche der Software "Training-Center": Für eine schnelle Offline-Auswertung ist es ok.
- Höhenmessung: Diese ist in der Tat fast ein Witz. Bei Nutzung eines guten Portals wie Motionbased werden jedoch die Höheninfos optional aus der eigenen Geodatenbank dazugespielt, so dass es auch wieder ok ist (natürlich nur wenn ihr euch auf der Erdoberfläche bewegt ;-)).
Insgesamt kann man mit all diesen kleinen Fehlerchen gut leben. Ich würde meinen Garmin jedenfalls nicht hergeben. Auch das Preis-Leistungsverhältnis finde ich sehr gut (guckt mal was ein Polar mit GPS-Pod und USB Interface kostet).
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